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Open-Source Centrum Europa e.V.
EUROPÄISCHER VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES EINSATZES VON OPEN-SOURCE- BASISTECHNOLOGIEN FÜR DIE INFORMATIONSTECHNIK
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Schulen und OS
Linux und Freie Software an Schulen

An Schulen scheitert die Bereitstellung aktueller Computerarbeitsplätze ebenso wie der Zugang zur Zukunftstechnologie Internet häufig an der Leere der öffentlichen Kassen.


Wir wollen das Thema Linux an Schulen weiter nach vorn bringen.

"Ein Blick in die Medien zeigt: Linux hat sich längst zur ernsthaften Betriebssystem-Alternative entwickelt. Mit unserem Angebot möchten wir die Multiplikatoren an den Schulen ermutigen, diese Vielfalt unter den Betriebssystemen ihren Schülern auch nahezubringen", begründet Dr. Reinhard Wendlandt das Engagement des IT-Colleges Putbus im Projekt:

School Network Rügen

Das Betriebssystem Linux bietet gerade im schulischen Einsatz eine ganze Reihe von Vorteilen. Nicht nur Linux selbst, sondern auch die benötigten Anwendungen sind konkurrenzlos günstig, viele sogar kostenlos. Eine Schule, die in der Regel einen sehr begrenzten Etat für die EDV-Ausstattung hat, ist darauf angewiesen, mit knappen Mitteln zu haushalten.

Doch nicht nur in den Softwarekosten, auch bei der Hardware bietet Linux durch eine sparsame Ressourcennutzung viele Vorteile: Dadurch können häufig noch ältere Rechner (486er) einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Hier finden Sie noch weitere Argumente für Linux im schulischen Einsatz, zusammengestellt vom Freie Software und Bildung e.V..

 

School Network Rügen

Entsprechend ihren Möglichkeiten in personeller und finanzieller Hinsicht sind die Schulen auf Rügen im Bereich der neuen Medien unterschiedlich ausgestattet. Geeignete Konzepte zum Betrieb, zur Betreuung bzw. zur Erneuerung der Geräte bestehen bisher nicht. Die Entwicklung der Informationstechnologie schreitet jedoch so schnell voran, so das eine angemessene kontinuierliche Ausstattung aller Schulen und eine Betreuung durch den Schulträger nahezu unmöglich ist. Die Anforderungen an die Ausbildung von Schülern und Lehrern steigen, ohne das adäquate Lösungen aufgezeigt werden können:

Schüler fordern eine an der Praxis orientierte Ausbildung,
Eltern wünschen eine qualitativ hochwertige zukunftssichere Wissensvermittlung,
Lehrer erwarten Unterstützung bei der Ausstattung und Betreuung der Systeme,
Schulen fordern mehr Finanzmittel,
und die Wirtschaft beklagt die mangelnde Kompetenz bei Schulabgängern vor allem im Bereich der
      Informatik.

Das Konzept "School Network Rügen" zeigt eine Lösung der vorgenannten Problematik auf. In einem drei Phasen umfassenden Projekt soll eine flächendeckende und nachhaltige Infrastruktur für den Einsatz digitaler Medien in allen Rügener Schulen aufgebaut werden. Durch netzgestütztes Arbeiten sollen Formen des Einsatzes digitaler Medien sowohl im Unterricht als auch im außerschulischen und häuslichen Bereich ermöglicht werden. Dazu erhalten Schüler ebenso wie die Lehrenden eine eigene Zugangskennung und einen persönlichen Arbeitsbereich.

Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt durch die Projektpartner IT-College Putbus gGmbH und dem Unternehmen Saßnitz e.V./E-Werk IT. Das Bündnis stellt allen Schulen auf Rügen sämtliche projektbezogene Hard- und Software kostenlos zur Verfügung. Ein "Education Service Provider" übernimmt das Installieren der Software, den Austausch alter oder defekter Geräte und richtet eine Hotline für Problemfälle ein. Die Administration und Wartung dieses Computernetzes wird vom IT-College Putbus zentral übernommen, um die Lehrenden zu entlasten. Die Kosten bleiben für die Schule kalkulierbar. An die Stelle hoher Anfangsinvestitionen tritt eine überschaubare monatliche Gebühr, in der alle Leistungen des Education Service Providers (ESP) enthalten sind.

 

 


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