01.Jun.2005 - Politiker
sprechen sich für Open-Source-Software aus
Das beinahe 500 Seiten umfassende Open Source Jahrbuch
2005 bietet unter anderem aktuelle Erfahrungsberichte
sowie Beiträge zur derzeitigen Debatte um Softwarepatente
und zu Businessmodellen rund um Open Source.
Open Source Jahrbuch 2005
Open Source ist auf dem Vormarsch: Politiker sprechen
sich für Open-Source-Software aus, Privatanwender
nutzen sie, große Unternehmen fördern sie.
Das Open Source Jahrbuch 2005 bietet unter anderem aktuelle
Erfahrungsberichte über Migrationsprojekte einzelner
Kommunen sowie Beiträge zur derzeitigen Debatte
um Softwarepatente und zu Businessmodellen rund um
Open Source.
In den 28 Beiträgen kommen Autoren
aus der Praxis wie Jason Matusow, Direktor der Shared-Source-Initiative
von Microsoft, aber auch Wissenschaftler wie Eric von
Hippel, bekannter Innovationsforscher des Massachusetts
Institute of Technology (MIT), zu Wort. Dem brisanten
Thema Softwarepatente und der damit verbundenen Rolle
der deutschen und europäischen Politik widmen sich
zwei Autoren: Andreas Neumann als Experte des Zentrums
für Europäische Integrationsforschung an der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
und Stefan Krempl als erfahrener Autor, der regelmäßig
in Fachmagazinen wie »c`t« und Tageszeitungen
wie der »Financial Times Deutschland« publiziert.
Eine Online-Version des Jahrbuches
steht zum kostenlosen Download im Internet zur Verfügung.
http://www.opensourcejahrbuch.de/2005/
Schleede
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25.Apr.2005
- Migrationstool wird freie Software
www.bundestux.de
Das Programm der Firma Resolvo "MoveOver",
das Anwendern bei der Migration von Windows nach Linux
helfen soll, wurde nun unter eine freie Lizenz gestellt.
Die Entwickler arbeiten an Downloads
Mehr Information:
openmoveover.sourceforge.net/.
Schleede
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29.Mar.2005
- FSFE hilft Microsoft
Samba-Team unterstützt Europäische Kommission
bei Abschaffung von Wettbewerbshindernissen
"Wir denken das Ganze ging jetzt
schon weit genug", sagt Carlo Piana, der die Free
Software Foundation Europe beim Europäischen Gerichtshof
vertritt. "Darauf zu warten bis Microsoft Konditionen
aufbringt, welche den Wettbewerb wieder möglich
machen, ist scheinbar eine totale Zeitverschwendung.
Wir haben deshalb angefangen, an Maßnahmen zu
arbeiten, welche das umsetzen werden, was die Europäische
Kommission mit ihrer Anordnung erreichen wollte und was
der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil bestätigte."
"Das Samba-Team hat mehr als 12
Jahre Arbeitserfahrung bei der Zusammenarbeit mit Microsoft
Software. Wir arbeiten seit vielen Jahren in dem Bereich
der Workgroup Server Software", erklärt Jeremy
Allison vom Samba-Team. "Wir wissen genau, welche
Informationen benötigt werden, um wenigstens die
Möglichkeit zum Wettbewerb wiederherzustellen.
Also werden wir diese Erfahrungen nutzen um der Europäischen
Kommission zu helfen."
"Microsoft hat sich wie ein widerspenstiges
Kind verhalten, das sich auf den Boden schmeißt
und jeden Meter des Weges geschleift werden muss",
sagt Georg Greve, der Präsident der FSFE. "Da
Microsoft nicht gewillt zu sein scheint, aufzustehen
und selbst zu gehen, werden wir der Kommission helfen,
Microsoft wieder auf die Beine zu bringen und in Richtung
der Wiederherstellung des Wettbewerbs zu bewegen. Wenn
sie weiterhin nicht kooperieren, sollte die Kommission
dieses wertlose Schauspiel beenden und Microsoft endlich
mit einer Strafe, die fünf Prozent des Nettoumsatzes
in dem betroffenem Markt beträgt, pro Tag an dem
sie nicht die ausgesprochenen Bestimmungen einhalten,
belegen."
Dieser Fall gegen Monopolbildung der
Europäischen Union dauert jetzt schon Jahre an.
Die ganze Zeit ließ Microsoft seine Füsse
schleifen und suchte an jedem Punkt nach Möglichkeiten
die Ermittlungen der Europäischen Kommission und
die Wiederherstellung des Wettbewerbs zu blockieren
oder zu verlangsamen.
Sogar nachdem die Europäische
Kommission ein Strafgeld in einmaliger Höhe verhängt
hat, verbrachte Microsoft längere Zeit damit, Befürworter
von der Europäischen Kommission wegzudrängen
und gleichzeitig wendete sich Microsoft bittend an den
Europäischen Gerichtshof um zu vermeiden den Wettbewerbern
Informationen zu geben, die benötigt werden, um
Zusammenarbeit zu erreichen.
Der Europäische Gerichtshof ließ
sich von diesen Taktiken nicht beirren und ordnete Microsoft
an ,die Bestimmungen der Europäischen Kommission
sofort zu befolgen. Als Antwort darauf bot Microsoft
ein Lizenzabkommen an welches dazu gedacht war, weitere
Hindernisse für den Wettbewerb zu schaffen.
Die Europäische Kommission hat
es offiziell bestätigt und fordert Microsoft erneut
auf, Wettbewerb zuzulassen. In den letzten Jahren zeigte
die Europäische Kommission freilich ein fast unglaubliches
Maß an Geduld mit Microsoft, eine Tatsache die
der Software-Gigant zu sehr missbraucht hat.
Jetzt wird es Zeit für die Komission,
aktiv Microsoft aufzufordern, Mittel und Konditionen
einzuführen, welche in der Lage sein werden den
Wettbewerb wiederherzustellen. Weitere Verzögerungen
sollten nicht länger auf Kosten des Europäischen
Wirtschaftsraum geschehen.
Die Europäische Kommission sollte
eine endgültige Frist für Microsoft, ihrem
Beschluss und der Entscheidung des Europäischen
Gerichtshofs beizukommen, festsetzen. Sollte Microsoft
weiterhin auf Zeit spielen, dann sollte die Kommission
die maximale Strafe von fünf Prozent von dem Nettoumsatz
pro Tag der Nicheinhaltung ausprechen.
"Microsoft hat die Geduld Europas
seit Jahren missbraucht", schlussfolgert Georg
Greve. "Sie sollten einwilligen oder den Schaden
den sie verursachen, gutmachen. Wegen ihrem Verhalten
in den letzten Jahren und ihren außerordentlich
tiefen Taschen, zu denen Europa nicht zu kleinem Umfang
beigetragen hat, scheinen fünf Prozent angemessen
zu sein."
Über die Free Software Foundation
Europe
Die Free Software Foundation Europe
(FSFE) ist eine gemeinnützige regierungsunabhängige
Organisation, die sich allen Aspekten der Freien Software
in Europa widmet. Zugang zu Software entscheidet, wer
wie an der digitalen Gesellschaft teilnehmen kann. Daher
erlauben die Freiheiten, Software zu verwenden, zu kopieren,
zu ändern und weiterzuverteilen, wie sie in der
Definition der Freien Software beschrieben werden, gleiche
Chancen im Informationszeitalter. Diese Problematik
ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und
durch Unterstützung der Entwicklung Freier Software
die Freiheit der Menschen zu gewährleisten, sind
die Kernanliegen der FSFE, welche im Jahr
2001 als Schwesterorganisation der amerikanischen FSF
gegründet wurde.
www.germany.fsfeurope.org
Schleede
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18.Mar.2005
- BMI: Erweiterte Auflage des Migrationsleitfadens
Das Bundesinnenministerium hat eine erweiterte Auflage
seines Migrationsleitfadens vorgelegt.
Die bisherige Ausgabe war 2003 erschienenen.
Darin wird die Migration von Softwarekomponenten auf
Servern und Arbeitsplatzrechnern auf freie und proprietäre
Software diskutiert.
Der Leitfaden liefert aber nicht nur
technische Informationen sondern auch praktische Umstiegshilfen.
Die Neuauflage enthält nun u.a. Informationen zu
den verschiedenen Betriebssystemen, zur Interoperationalität
zwischen Office-Suiten sowie zu ökonomischen und
rechtlichen Aspekten.
Das BMI in Form der KBSt, der Beratungsstelle
der Bundesregierung für Informationstechnik in
der Bundesverwaltung, ist außerdem ab dem 13.
März mit der Präsentation des Open Source
Software Kompetenzzentrums vertreten - einer Plattform
für den Erfahrungsaustausch über Open Source
in der Verwaltung. Hier werden Behördenvertreter
über ihre Erfahrungen berichten.
Info: www.heise.de/newsticker/meldung/57219
Schleede
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03.Mar.2005
- Softwarepatente: EU-Kommission gegen Neustart des
Verfahrens
EU-Kommission möchte formale Abstimmung über
die Softwarepatentrichtlinie offenbar am kommenden Montag
als A-Punkt (ohne Debatte).
Die Europäische Kommission hat
den Wunsch des Europäischen Parlaments nach Neustart
des Verfahrens zur umstrittenen Softwarepatent-Richtlinie
zurückgewiesen.
Das Europaparlament hatte auf drei
Ebenen beschlossen, die Kommission um einen Neubeginn
zu bitten: Am 2. Februar hatte der Rechtsausschuss (JURI)
des Europaparlaments einen entsprechenden Beschluss
gefaßt. Am 17. Februar stellte sich die Konferenz
der Präsidenten des EP (das Gremium der Fraktionsvorsitzenden)
einstimmig hinter diese Entscheidung. Eine Woche später,
am 24. Februar, wurde diese Entscheidung vom Plenum
bekräftigt.
"Die Entscheidung der Kommission
läßt nun nur noch einen weiteren Weg offen,
nämlich daß der Rat der EU die Direktive
als B-Punkt auf die Tagesordnung setzt und noch einmal
darüber abstimmt", so die Kampagne NoSoftwarePatents.
In dieser Abstimmung könnte die
Direktive bereits zu Fall gebracht werden. Falls nicht,
käme es zur zweiten Lesung im Europaparlament,
deren Abgeordnete es hier der Kommission heimzahlen
könnten.
Eine weitere, bislang noch theoretische
Möglichkeit wäre, führt Florian Müller,
Kampagnenleiter von NoSoftwarePatents an, daß
das Parlament die Kommission durch ein Mißtrauensvotum
abberuft.
www.nosoftwarepatents.com/phpBB2/viewtopic.php?t=408
Reaktionen auf die Kommissions-Entscheidung:
www.pro-linux.de/news/2005/7873.html
Schleede
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25.Feb.2005
- Softwarepatente-Weiteres Verfahren in EU unklar...
Wissenschaftliche Studien befürchen amerikanische
Verhältnisse bei Durchsetzung.
Der Deutsche Bundestag hat letzte Woche
Donnerstag (17. Februar 2005) den interfraktionellen
Antrag zum europäischen Richtlinienvorschlag über
die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen
verabschiedet. Alle Fraktionen haben den Richtlinienentwurf
damit als unzureichend kritisiert. Das federführende
Justizministerium hat angekündigt, die Position
des Deutschen Bundestages in dieser Frage bei den weiteren
Beratungen auf europäischer Ebene zu berücksichtigen.
Ebenfalls am 17. Februar hat die Präsidentenkonferenz
des Europäischen Parlaments entschieden, die Europäische
Kommission aufzufordern, einen neuen Richtlinienentwurf
zu erarbeiten und vorzulegen. Damit legitimiert das
höchste Gremium des EP die Entscheidung des Rechtsausschusses
vom 2. Februar 2005. Dieser hatte beschlossen, der Kommission
einen Neustart des Verfahrens ans Herz zu legen. Allerdings
ist ein solcher Beschluss für die Kommission nicht
bindend.
Es besteht nun die berechtigte Hoffnung,
dass das umstrittene Verfahren neu aufgerollt wird.
Unterdessen weisen Studien die schädlichen
Auswirkungen nach, die Softwarepatente haben können:
www.heise.de/newsticker/meldung/56493
Schleede
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18.Feb.2005
- Auch Spanien gegen Softwarepatente
Auch das Oberhaus des spanischen Parlaments
hat sich am gestrigen Dienstag gegen den Standpunkt
des EU-Rates zur geplanten Richtlinie über die
Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen"
ausgesprochen. Diverse Fachgremien des Deutschen Bundestages
und des niederländischen Parlaments hatten dies
bereits getan.
Mit Spanien wächst nun der Druck
auf das Gremium der nationalen Regierungsvertreter weiter,
seine wackelige Position vom Mai neu zu verhandeln.
Auch der Beschluss des parlamentarischen Rechtsausschusses,
das Verfahren noch einmal von vorne zu beginnen, hat
geholfen, hier Druck aufzubauen.
Wie ein Sprecher des EU-Binnenmarktkommissars
Charlie McCreevy allerdings mitteilte, ist weiterhin
die formale Verabschiedung der Richtlinie am 17. Februar
beim Treffen der Finanz- und Wirtschaftsminister im
Rat sogar ohne Debatte geplant.
Es bleibt also weiterhin spannend.
Information: www.heise.de/newsticker/meldung/56195
Schleede
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06.Jan.2005
- Transparenz und Demokratie statt Marionettenpolitik
FSPA-Newsletter vom 14/12/2004
Umweltausschuss für Sauren Regen
Softwarepatente"?
Trotz heftiger Kritik im Vorfeld wurde
das Thema Softwarepatente auf die Tagesordnung der Sitzungen
des gemeinsamen Auschusses der ständigen Vertreter
der EU-Mitgliedsländer (COREPER) aufgenommen. Dieser
Ausschuss tagt heute und am morgigen Mittwoch in Brüssel.
Sollten keine Einwände mehr von Seiten der EU-Mitgliedsländer
kommen, könnte die Softwarepatente-Position des
Wettbewerbsrates noch in diesem Jahr formell ohne weitere
Beratung unter der niederländischen Ratspräsidentschaft
beschlossen werden.
Dazu erklärt Georg Greve, Präsident
der Free Software Foundation Europe:
Diese Vorgehensweise ist undemokratisch
und wenig geeignet, das Vertrauen in Europa zu stärken.
Softwarepatente sind ein heftig diskutiertes Thema und
die anstehende Entscheidung wird wesentlich sein für
die Zukunft Europas als wettbewerbsfähige wissensbasierte
Wirtschaftsregion.
Eine formelle Abstimmung beim nächste
Woche stattfindenden Treffen des Ministerrates zum Thema
Umwelt wäre bedenklich. Geradezu tragisch wäre
es, wenn der Umweltrat etwas beschlösse, was einem
Sauren Regen in der europäischen IT-Landschaft
entspräche.
Dabei haben sich auch gerade in letzter
Zeit viele nationale Parlamente dem Europa-Parlament
angeschlossen und ihre Regierungen deutlich darauf hingewiesen,
dass die Ratsversion der Softwarepatent-Richtlinie nicht
akzeptabel ist.
Es scheint, dass hier im Weihnachtsstre&
noch schnell Fakten um jeden Preis geschaffen werden
sollen, wobei der Preis, den die gesamte Wirtschaftsregion
Europa dafür zahlen mü&te, scheinbar keine
Rolle spielt. So steht auf der Tagesordnung neben Detailentscheidungen
zur Agrarwirtschaft und Fischerei nun scheinbar auch
eine umfassende Konjunkturblockade: Allein in Deutschland
hängen laut einer Fraunhofer ISST Studie über
80% der Exporte von IT-Technologien ab, der Preis von
Softwarepatenten wird ganz wesentlich außerhalb
der IT-Branche gezahlt.
Nicht Transparenz und Offenheit zeichnen
das politische Geschehen aus, sondern vielmehr undemokratische
Marionettentricks. Die Europäischen Regierungen
sollten sich sehr gründlich überlegen, wie
lange noch sie den Verantwortlichen in ihren Ministerien
freie Hand lassen wollen, das Vertrauen in Europa und
die Zukunft der europäischen Konjunktur zu untergraben.
Ansonsten findet sich hier vielleicht das nächste
Thema, bei dem das Europäische Parlament sich gegen
die Nationalregierungen stellt, um die Veränderungen
voranzubringen, die Europa stärken.", so Georg
Greve abschliessend.
www.fspa.de/index.php?p=95
Schleede
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13.Dec.2004
- Linux im Computernetzwerk der Bremer Schulen
01.12.2004: Linux soll Basis des schulübergreifenden
Computernetzwerks in Bremen werden .
Der Bremer Senator für Bildung
und Wissenschaft, Willi Lemke, hat beschlossen, Linux
als Basis für sein schulübergreifendes Computernetzwerk
einzusetzen: Der Univention Corporate Server soll über
6.000 Arbeitsplätze an rund 200 Standorten miteinander verbinden
und mehr als 70.000 Schüler und
Lehrer zentral verwalten.
Ziel ist, kostengünstige und wartungsarme
Kommunikationsnetze aufzubauen. Dabei stehen drei Aspekte
im Mittelpunkt: Verringerung der Supportkosten, Integration
in bestehende Abläufe und Entlastung der verantwortlichen
Pädagogen an den jeweiligen Schulen.
Info: www.mysan.de/article28449.html
Schleede
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18.Nov.2004
- Justitia geht mit Open Office online
Die Bundesregierung hat jetzt die 'Verordnung
über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundesverwaltungsgericht
und beim Bundesfinanzhof' erlassen. Damit kann ab dem
1. Dezember 2004 der Schriftverkehr mit diesen beiden
Gerichten rechtswirksam auch in elektronischer Form
abgewickelt werden.
'Von den neuen technischen Möglichkeiten werden
Rechtssuchende und Justiz gleichermaßen profitieren.
Elektronisch übersandte Dokumente sind schneller
beim Empfänger als Briefe und Faxe, und sie haben
den Vorteil, dass man damit elektronische Akten anlegen
kann. So können gerichtsinterne Arbeitsabläufe
effizienter gestaltet werden. Das ist eine wesentliche
Voraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und
Bürger letztlich schneller zu ihrem Recht kommen',
erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries
die Vorteile des Elektronischen Rechtsverkehrs.
Beide Gerichte haben ein elektronisches Gerichtspostfach
eingerichtet, über das die ein- und ausgehende
elektronische Gerichtspost abgewickelt wird. Hier werden
zentrale Aufgaben wie etwa das Virenscanning erledigt.
Die Dokumente müssen in einer Form übermittelt
werden, die für die Bearbeitung durch das Gericht
geeignet ist. Die Bundesregierung setzt auch hier auf
Open Source Software: Dokumente, die mit dem Textverarbeitungsprogramm
'Open Office' erstellt wurden, sind ausdrücklich
zugelassen. Das Dokument soll außerdem mit einer
qualifizierten Signatur nach dem Signaturgesetz versehen
sein....
Infos zum Entwurf des Justizkommunikationsgesetzes
sind unter www.bmj.bund.de erhältlich.
Schleede
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05.Apr.2004 - Europaparlament
stimmt Softwarepatenten zu, aber ...
... setzt klare Grenzen: Keine Patente auf Businessmethoden
und Algorithmen
Das
europäische Parlament hat der Richtlinie zur Patentierbarkeit
computerimplementierter Erfindungen in Europa zwar zugestimmt,
allerdings nur, nachdem umfangreiche Änderungen
am Richtlinienentwurf vorgenommen wurden. So werden
Businesssmethoden und Algorithmen explizit von der Patentierbarkeit
ausgenommen.
Nur eine kleine Minderheit der Abgeordneten,
darunter die Fraktion der Grünen/EFA, hatte den
Vorschlag abgelehnt. Dennoch zeigt sich Daniel Cohn-Bendit,
Ko-Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Fraktion,
mit dem Erreichten sehr zufrieden: "Was das Parlament
heute angenommen hat, ist ein Erfolg für alle,
die verhindern wollten, dass eine verheerende Regelung
in Kraft tritt. Der Kommissionsvorschlag wurde durch
das Parlament deutlich verbessert und klarer definiert.
Dennoch bleiben die Grünen dabei, dass diese Richtlinie
nicht gebraucht wird und in die falsche Richtung geht.
Daher haben wir heute dagegen gestimmt."
...
Networld / 24.09.2003
www.golem.de/0309/27607.html
Reimar
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