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OSCE
Open-Source Centrum Europa e.V.
EUROPÄISCHER VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES EINSATZES VON OPEN-SOURCE- BASISTECHNOLOGIEN FÜR DIE INFORMATIONSTECHNIK
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Politik
01.Jun. 2005
25.Apr. 2005
29.Mar. 2005
18.Mar. 2005
03.Mar. 2005
25.Feb. 2005
18.Feb. 2005
06.Jan. 2005
13.Dec. 2004
18.Nov. 2004 Justitia geht mit Open Office online...
05.Apr. 2004 Europaparlament stimmt Softwarepatenten zu, aber ......
01.Jun.2005 - Politiker sprechen sich für Open-Source-Software aus
Das beinahe 500 Seiten umfassende Open Source Jahrbuch 2005 bietet unter anderem aktuelle Erfahrungsberichte sowie Beiträge zur derzeitigen Debatte um Softwarepatente und zu Businessmodellen rund um Open Source.

Open Source Jahrbuch 2005
Open Source ist auf dem Vormarsch: Politiker sprechen sich für Open-Source-Software aus, Privatanwender nutzen sie, große Unternehmen fördern sie. Das Open Source Jahrbuch 2005 bietet unter anderem aktuelle Erfahrungsberichte über Migrationsprojekte einzelner Kommunen sowie Beiträge zur derzeitigen Debatte um Softwarepatente und zu Businessmodellen rund um Open Source.

In den 28 Beiträgen kommen Autoren aus der Praxis wie Jason Matusow, Direktor der Shared-Source-Initiative von Microsoft, aber auch Wissenschaftler wie Eric von Hippel, bekannter Innovationsforscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT), zu Wort. Dem brisanten Thema Softwarepatente und der damit verbundenen Rolle der deutschen und europäischen Politik widmen sich zwei Autoren: Andreas Neumann als Experte des Zentrums für Europäische Integrationsforschung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Stefan Krempl als erfahrener Autor, der regelmäßig in Fachmagazinen wie »c`t« und Tageszeitungen wie der »Financial Times Deutschland« publiziert.

Eine Online-Version des Jahrbuches steht zum kostenlosen Download im Internet zur Verfügung.
http://www.opensourcejahrbuch.de/2005/
Schleede

 

25.Apr.2005 - Migrationstool wird freie Software
www.bundestux.de
Das Programm der Firma Resolvo "MoveOver", das Anwendern bei der Migration von Windows nach Linux helfen soll, wurde nun unter eine freie Lizenz gestellt.

Die Entwickler arbeiten an Downloads
Mehr Information:
openmoveover.sourceforge.net/.


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29.Mar.2005 - FSFE hilft Microsoft
Samba-Team unterstützt Europäische Kommission bei Abschaffung von Wettbewerbshindernissen

"Wir denken das Ganze ging jetzt schon weit genug", sagt Carlo Piana, der die Free Software Foundation Europe beim Europäischen Gerichtshof vertritt. "Darauf zu warten bis Microsoft Konditionen aufbringt, welche den Wettbewerb wieder möglich machen, ist scheinbar eine totale Zeitverschwendung. Wir haben deshalb angefangen, an Maßnahmen zu arbeiten, welche das umsetzen werden, was die Europäische Kommission mit ihrer Anordnung erreichen wollte und was der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil bestätigte."

"Das Samba-Team hat mehr als 12 Jahre Arbeitserfahrung bei der Zusammenarbeit mit Microsoft Software. Wir arbeiten seit vielen Jahren in dem Bereich der Workgroup Server Software", erklärt Jeremy Allison vom Samba-Team. "Wir wissen genau, welche Informationen benötigt werden, um wenigstens die Möglichkeit zum Wettbewerb wiederherzustellen. Also werden wir diese Erfahrungen nutzen um der Europäischen Kommission zu helfen."

"Microsoft hat sich wie ein widerspenstiges Kind verhalten, das sich auf den Boden schmeißt und jeden Meter des Weges geschleift werden muss", sagt Georg Greve, der Präsident der FSFE. "Da Microsoft nicht gewillt zu sein scheint, aufzustehen und selbst zu gehen, werden wir der Kommission helfen, Microsoft wieder auf die Beine zu bringen und in Richtung der Wiederherstellung des Wettbewerbs zu bewegen. Wenn sie weiterhin nicht kooperieren, sollte die Kommission dieses wertlose Schauspiel beenden und Microsoft endlich mit einer Strafe, die fünf Prozent des Nettoumsatzes in dem betroffenem Markt beträgt, pro Tag an dem sie nicht die ausgesprochenen Bestimmungen einhalten, belegen."

Dieser Fall gegen Monopolbildung der Europäischen Union dauert jetzt schon Jahre an. Die ganze Zeit ließ Microsoft seine Füsse schleifen und suchte an jedem Punkt nach Möglichkeiten die Ermittlungen der Europäischen Kommission und die Wiederherstellung des Wettbewerbs zu blockieren oder zu verlangsamen.

Sogar nachdem die Europäische Kommission ein Strafgeld in einmaliger Höhe verhängt hat, verbrachte Microsoft längere Zeit damit, Befürworter von der Europäischen Kommission wegzudrängen und gleichzeitig wendete sich Microsoft bittend an den Europäischen Gerichtshof um zu vermeiden den Wettbewerbern Informationen zu geben, die benötigt werden, um Zusammenarbeit zu erreichen.

Der Europäische Gerichtshof ließ sich von diesen Taktiken nicht beirren und ordnete Microsoft an ,die Bestimmungen der Europäischen Kommission sofort zu befolgen. Als Antwort darauf bot Microsoft ein Lizenzabkommen an welches dazu gedacht war, weitere Hindernisse für den Wettbewerb zu schaffen.

Die Europäische Kommission hat es offiziell bestätigt und fordert Microsoft erneut auf, Wettbewerb zuzulassen. In den letzten Jahren zeigte die Europäische Kommission freilich ein fast unglaubliches Maß an Geduld mit Microsoft, eine Tatsache die der Software-Gigant zu sehr missbraucht hat.

Jetzt wird es Zeit für die Komission, aktiv Microsoft aufzufordern, Mittel und Konditionen einzuführen, welche in der Lage sein werden den Wettbewerb wiederherzustellen. Weitere Verzögerungen sollten nicht länger auf Kosten des Europäischen Wirtschaftsraum geschehen.

Die Europäische Kommission sollte eine endgültige Frist für Microsoft, ihrem Beschluss und der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs beizukommen, festsetzen. Sollte Microsoft weiterhin auf Zeit spielen, dann sollte die Kommission die maximale Strafe von fünf Prozent von dem Nettoumsatz pro Tag der Nicheinhaltung ausprechen.

"Microsoft hat die Geduld Europas seit Jahren missbraucht", schlussfolgert Georg Greve. "Sie sollten einwilligen oder den Schaden den sie verursachen, gutmachen. Wegen ihrem Verhalten in den letzten Jahren und ihren außerordentlich tiefen Taschen, zu denen Europa nicht zu kleinem Umfang beigetragen hat, scheinen fünf Prozent angemessen zu sein."

Über die Free Software Foundation Europe

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) ist eine gemeinnützige regierungsunabhängige Organisation, die sich allen Aspekten der Freien Software in Europa widmet. Zugang zu Software entscheidet, wer wie an der digitalen Gesellschaft teilnehmen kann. Daher erlauben die Freiheiten, Software zu verwenden, zu kopieren, zu ändern und weiterzuverteilen, wie sie in der Definition der Freien Software beschrieben werden, gleiche Chancen im Informationszeitalter. Diese Problematik ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und durch Unterstützung der Entwicklung Freier Software die Freiheit der Menschen zu gewährleisten, sind die Kernanliegen der FSFE, welche im Jahr
2001 als Schwesterorganisation der amerikanischen FSF gegründet wurde.

www.germany.fsfeurope.org
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18.Mar.2005 - BMI: Erweiterte Auflage des Migrationsleitfadens
Das Bundesinnenministerium hat eine erweiterte Auflage seines Migrationsleitfadens vorgelegt.

Die bisherige Ausgabe war 2003 erschienenen. Darin wird die Migration von Softwarekomponenten auf Servern und Arbeitsplatzrechnern auf freie und proprietäre Software diskutiert.

Der Leitfaden liefert aber nicht nur technische Informationen sondern auch praktische Umstiegshilfen. Die Neuauflage enthält nun u.a. Informationen zu den verschiedenen Betriebssystemen, zur Interoperationalität zwischen Office-Suiten sowie zu ökonomischen und rechtlichen Aspekten.

Das BMI in Form der KBSt, der Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung, ist außerdem ab dem 13. März mit der Präsentation des Open Source Software Kompetenzzentrums vertreten - einer Plattform für den Erfahrungsaustausch über Open Source in der Verwaltung. Hier werden Behördenvertreter über ihre Erfahrungen berichten.

Info: www.heise.de/newsticker/meldung/57219
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03.Mar.2005 - Softwarepatente: EU-Kommission gegen Neustart des Verfahrens
EU-Kommission möchte formale Abstimmung über die Softwarepatentrichtlinie offenbar am kommenden Montag als A-Punkt (ohne Debatte).

Die Europäische Kommission hat den Wunsch des Europäischen Parlaments nach Neustart des Verfahrens zur umstrittenen Softwarepatent-Richtlinie zurückgewiesen.

Das Europaparlament hatte auf drei Ebenen beschlossen, die Kommission um einen Neubeginn zu bitten: Am 2. Februar hatte der Rechtsausschuss (JURI) des Europaparlaments einen entsprechenden Beschluss gefaßt. Am 17. Februar stellte sich die Konferenz der Präsidenten des EP (das Gremium der Fraktionsvorsitzenden) einstimmig hinter diese Entscheidung. Eine Woche später, am 24. Februar, wurde diese Entscheidung vom Plenum bekräftigt.

"Die Entscheidung der Kommission läßt nun nur noch einen weiteren Weg offen, nämlich daß der Rat der EU die Direktive als B-Punkt auf die Tagesordnung setzt und noch einmal darüber abstimmt", so die Kampagne NoSoftwarePatents.

In dieser Abstimmung könnte die Direktive bereits zu Fall gebracht werden. Falls nicht, käme es zur zweiten Lesung im Europaparlament, deren Abgeordnete es hier der Kommission heimzahlen könnten.

Eine weitere, bislang noch theoretische Möglichkeit wäre, führt Florian Müller, Kampagnenleiter von NoSoftwarePatents an, daß das Parlament die Kommission durch ein Mißtrauensvotum abberuft.

www.nosoftwarepatents.com/phpBB2/viewtopic.php?t=408

Reaktionen auf die Kommissions-Entscheidung: www.pro-linux.de/news/2005/7873.html
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25.Feb.2005 - Softwarepatente-Weiteres Verfahren in EU unklar...
Wissenschaftliche Studien befürchen amerikanische Verhältnisse bei Durchsetzung.

Der Deutsche Bundestag hat letzte Woche Donnerstag (17. Februar 2005) den interfraktionellen Antrag zum europäischen Richtlinienvorschlag über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen verabschiedet. Alle Fraktionen haben den Richtlinienentwurf damit als unzureichend kritisiert. Das federführende Justizministerium hat angekündigt, die Position des Deutschen Bundestages in dieser Frage bei den weiteren Beratungen auf europäischer Ebene zu berücksichtigen.

Ebenfalls am 17. Februar hat die Präsidentenkonferenz des Europäischen Parlaments entschieden, die Europäische Kommission aufzufordern, einen neuen Richtlinienentwurf zu erarbeiten und vorzulegen. Damit legitimiert das höchste Gremium des EP die Entscheidung des Rechtsausschusses vom 2. Februar 2005. Dieser hatte beschlossen, der Kommission einen Neustart des Verfahrens ans Herz zu legen. Allerdings ist ein solcher Beschluss für die Kommission nicht bindend.

Es besteht nun die berechtigte Hoffnung, dass das umstrittene Verfahren neu aufgerollt wird.

Unterdessen weisen Studien die schädlichen Auswirkungen nach, die Softwarepatente haben können: www.heise.de/newsticker/meldung/56493
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18.Feb.2005 - Auch Spanien gegen Softwarepatente

Auch das Oberhaus des spanischen Parlaments hat sich am gestrigen Dienstag gegen den Standpunkt des EU-Rates zur geplanten Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" ausgesprochen. Diverse Fachgremien des Deutschen Bundestages und des niederländischen Parlaments hatten dies bereits getan.

Mit Spanien wächst nun der Druck auf das Gremium der nationalen Regierungsvertreter weiter, seine wackelige Position vom Mai neu zu verhandeln. Auch der Beschluss des parlamentarischen Rechtsausschusses, das Verfahren noch einmal von vorne zu beginnen, hat geholfen, hier Druck aufzubauen.

Wie ein Sprecher des EU-Binnenmarktkommissars Charlie McCreevy allerdings mitteilte, ist weiterhin die formale Verabschiedung der Richtlinie am 17. Februar beim Treffen der Finanz- und Wirtschaftsminister im Rat sogar ohne Debatte geplant.

Es bleibt also weiterhin spannend.

Information: www.heise.de/newsticker/meldung/56195
Schleede

 

06.Jan.2005 - Transparenz und Demokratie statt Marionettenpolitik
FSPA-Newsletter vom 14/12/2004

Umweltausschuss für Sauren Regen Softwarepatente"?

Trotz heftiger Kritik im Vorfeld wurde das Thema Softwarepatente auf die Tagesordnung der Sitzungen des gemeinsamen Auschusses der ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsländer (COREPER) aufgenommen. Dieser Ausschuss tagt heute und am morgigen Mittwoch in Brüssel. Sollten keine Einwände mehr von Seiten der EU-Mitgliedsländer kommen, könnte die Softwarepatente-Position des Wettbewerbsrates noch in diesem Jahr formell ohne weitere Beratung unter der niederländischen Ratspräsidentschaft beschlossen werden.

Dazu erklärt Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe:

Diese Vorgehensweise ist undemokratisch und wenig geeignet, das Vertrauen in Europa zu stärken. Softwarepatente sind ein heftig diskutiertes Thema und die anstehende Entscheidung wird wesentlich sein für die Zukunft Europas als wettbewerbsfähige wissensbasierte Wirtschaftsregion.

Eine formelle Abstimmung beim nächste Woche stattfindenden Treffen des Ministerrates zum Thema Umwelt wäre bedenklich. Geradezu tragisch wäre es, wenn der Umweltrat etwas beschlösse, was einem Sauren Regen in der europäischen IT-Landschaft entspräche.

Dabei haben sich auch gerade in letzter Zeit viele nationale Parlamente dem Europa-Parlament angeschlossen und ihre Regierungen deutlich darauf hingewiesen, dass die Ratsversion der Softwarepatent-Richtlinie nicht akzeptabel ist.

Es scheint, dass hier im Weihnachtsstre& noch schnell Fakten um jeden Preis geschaffen werden sollen, wobei der Preis, den die gesamte Wirtschaftsregion Europa dafür zahlen mü&te, scheinbar keine Rolle spielt. So steht auf der Tagesordnung neben Detailentscheidungen zur Agrarwirtschaft und Fischerei nun scheinbar auch eine umfassende Konjunkturblockade: Allein in Deutschland hängen laut einer Fraunhofer ISST Studie über 80% der Exporte von IT-Technologien ab, der Preis von Softwarepatenten wird ganz wesentlich außerhalb der IT-Branche gezahlt.

Nicht Transparenz und Offenheit zeichnen das politische Geschehen aus, sondern vielmehr undemokratische Marionettentricks. Die Europäischen Regierungen sollten sich sehr gründlich überlegen, wie lange noch sie den Verantwortlichen in ihren Ministerien freie Hand lassen wollen, das Vertrauen in Europa und die Zukunft der europäischen Konjunktur zu untergraben. Ansonsten findet sich hier vielleicht das nächste Thema, bei dem das Europäische Parlament sich gegen die Nationalregierungen stellt, um die Veränderungen voranzubringen, die Europa stärken.", so Georg Greve abschliessend.

www.fspa.de/index.php?p=95
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13.Dec.2004 - Linux im Computernetzwerk der Bremer Schulen
01.12.2004: Linux soll Basis des schulübergreifenden Computernetzwerks in Bremen werden .

Der Bremer Senator für Bildung und Wissenschaft, Willi Lemke, hat beschlossen, Linux als Basis für sein schulübergreifendes Computernetzwerk einzusetzen: Der Univention Corporate Server soll über 6.000 Arbeitsplätze an rund 200 Standorten miteinander verbinden und mehr als 70.000 Schüler und Lehrer zentral verwalten.

Ziel ist, kostengünstige und wartungsarme Kommunikationsnetze aufzubauen. Dabei stehen drei Aspekte im Mittelpunkt: Verringerung der Supportkosten, Integration in bestehende Abläufe und Entlastung der verantwortlichen Pädagogen an den jeweiligen Schulen.

Info: www.mysan.de/article28449.html
Schleede

 

18.Nov.2004 - Justitia geht mit Open Office online

Die Bundesregierung hat jetzt die 'Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundesverwaltungsgericht und beim Bundesfinanzhof' erlassen. Damit kann ab dem 1. Dezember 2004 der Schriftverkehr mit diesen beiden Gerichten rechtswirksam auch in elektronischer Form abgewickelt werden.
'Von den neuen technischen Möglichkeiten werden Rechtssuchende und Justiz gleichermaßen profitieren. Elektronisch übersandte Dokumente sind schneller beim Empfänger als Briefe und Faxe, und sie haben den Vorteil, dass man damit elektronische Akten anlegen kann. So können gerichtsinterne Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden. Das ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und Bürger letztlich schneller zu ihrem Recht kommen', erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries die Vorteile des Elektronischen Rechtsverkehrs.
Beide Gerichte haben ein elektronisches Gerichtspostfach eingerichtet, über das die ein- und ausgehende elektronische Gerichtspost abgewickelt wird. Hier werden zentrale Aufgaben wie etwa das Virenscanning erledigt. Die Dokumente müssen in einer Form übermittelt werden, die für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet ist. Die Bundesregierung setzt auch hier auf Open Source Software: Dokumente, die mit dem Textverarbeitungsprogramm 'Open Office' erstellt wurden, sind ausdrücklich zugelassen. Das Dokument soll außerdem mit einer qualifizierten Signatur nach dem Signaturgesetz versehen sein....

Infos zum Entwurf des Justizkommunikationsgesetzes sind unter www.bmj.bund.de erhältlich.

Schleede

 

05.Apr.2004 - Europaparlament stimmt Softwarepatenten zu, aber ...
... setzt klare Grenzen: Keine Patente auf Businessmethoden und Algorithmen

Das europäische Parlament hat der Richtlinie zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen in Europa zwar zugestimmt, allerdings nur, nachdem umfangreiche Änderungen am Richtlinienentwurf vorgenommen wurden. So werden Businesssmethoden und Algorithmen explizit von der Patentierbarkeit ausgenommen.

Nur eine kleine Minderheit der Abgeordneten, darunter die Fraktion der Grünen/EFA, hatte den Vorschlag abgelehnt. Dennoch zeigt sich Daniel Cohn-Bendit, Ko-Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Fraktion, mit dem Erreichten sehr zufrieden: "Was das Parlament heute angenommen hat, ist ein Erfolg für alle, die verhindern wollten, dass eine verheerende Regelung in Kraft tritt. Der Kommissionsvorschlag wurde durch das Parlament deutlich verbessert und klarer definiert. Dennoch bleiben die Grünen dabei, dass diese Richtlinie nicht gebraucht wird und in die falsche Richtung geht. Daher haben wir heute dagegen gestimmt."
...

Networld / 24.09.2003
www.golem.de/0309/27607.html
Reimar

 

 


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