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OSCE
Open-Source Centrum Europa e.V.
EUROPÄISCHER VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES EINSATZES VON OPEN-SOURCE- BASISTECHNOLOGIEN FÜR DIE INFORMATIONSTECHNIK
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Business und OpenSource

Nur Open Source Software bietet Ihnen zusätzliche Freiheiten:
die Software unbegrenzt und für jeden Zweck zu verwenden
zu untersuchen, wie eine Software funktioniert und sie den eigenen Bedürfnissen anzupassen
die Software zu kopieren und an andere weiter zu geben
die Software zu verbessern und die Verbesserungen allen zum allgemeinen Wohl zugänglich zu
      machen

Aufgrund dessen garantiert Open Source Software die Freiheit zu lernen, die Freiheit zu unterrichten, die Freiheit des Wettbewerbes, die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit der Wahl.

Der OSCE unterstützt Sie,

wenn Sie für Ihr Unternehmen den Einsatz von Open Source Software planen. Hier können Sie aus den Produkt- und Dienstleistungsangeboten von Experten auswählen und sich über die Einsatzmöglichkeiten, Besonderheiten und Anforderungen von OpenSource Projekten informieren.

Diese Web Site des OSCE bietet:

ein Verzeichnis von deutschen und europäischen OpenSource Experten , die Sie bei der Realisierung
      von Open Source Projekten beraten
eine Liste von OpenSource Angeboten , die von diesen Experten angeboten wird
eine Übersicht über Informationen und Termine zum Thema Open Source Software
Informationen zum Thema Open Source, die für Anwender wichtig sind
einen ersten Einstieg in die europäische Open Source Community

Der OSCE richtet sich an Anwender und ist daher keine Entwicklerplattform und kein Diskussionsforum für Spezialisten.

Let's Open Source it! - zum Businesssmodell "Freie Software"
Gründe, warum Unternehmen auf OpenSource Software setzten sollten.

Let's open source it

Open-Source-Software ist, abgesehen von Kopiergebühren, kostenlos. Dennoch gehen immer mehr kommerzielle Software-Unternehmen den Weg der Freigabe des Quellcodes. Erkennt die Wirtschaft die Macht des Teilens? Was ist dran an der "Ökonomie des Schenkens"?

Als Netscape 1998 den Source-Code ihres Browsers "Communicator" freigab, der damals von der Verdrängung durch Microsofts Internet Explorer bedroht war, ging ein Raunen sowohl durch die Free-Software-Gemeinde als auch durch die Vorstandsetagen der kommerziellen Software-Anbieter: Was führt Netscape im Schilde? Retten, was zu retten ist? Heute sieht die Sache ganz anders aus: Die Vorteile von Open-Source -- Sicherheit, Stabilität, schnelle Updates -- sind allgemein bekannt und sorgen für eine weite Verbreitung dieser Art Software und für einen nicht unerheblichen Marktanteil. Doch wenn alle das Programm kopieren dürfen, wie kann man damit Geld verdienen?

Nur dann, wenn die Firmen umdenken von der üblichen Produktorientierung zur Dienstleistungsorientierung: Open-Source-Unternehmen erstellen nicht "ihr eigenes Programm" und verkaufen es, bzw. die zeitweise Berechtigung zur Nutzung, sondern kümmern sich hauptsächlich um Zusammenstellung von Paketen und deren Vertrieb. Firmenkunden bekommen maßgeschneiderte Lösungen und Wartungsverträge. Außerdem besteht Bedarf an guter Dokumentation für Open-Source-Programme, da die meisten Programmierer nicht gerade gerne Bedienungsanleitungen für ihre Programme schreiben. All das leisten ja gerade auch Hersteller und Vertreiber von Linux-Distributionen wie etwa SuSE oder RedHat.

Für die klassische Software-Firma ist es allerdings keine kleine Aufgabe von "proprietär" auf Open Source umzustellen, weil das mit großen Veränderungen in der Unternehmensstruktur verbunden ist. Genauer gesagt, sie muss sich von der Primärindustrie (die eigentliche Entwicklung) verabschieden und der Sekundärindustrie (die Dienstleistungen, die damit verbunden sind) zuwenden. Erst die Weiterverarbeitung der komplexen Einzelteile zu bedienungsfreundlichen, einsatzfähigen Produkten machen Programme wirtschaftlich wertvoll. Kaum jemand will sich ja wirklich die Quellcodes aller GNU/Linux-Komponenten aus dem Internet holen und sein Betriebssystem selbst zusammenstellen.

Das Beispiel Netscape jedenfalls hat, wie viele andere, gezeigt, dass das Konzept funktionieren kann: Seit der Freigabe des Communicator-Quellcodes, dessen Weiterentwicklung zum eigenständigen "Mozilla"-Projekt und der Rückführung zur neuen Netscape-Version hat das Programm wieder einen gewissen Aufschwung zu verzeichnen. Manche wollen gar den alten, längst abgehakten "Browser-War" gegen den Internet Explorer wieder aufflammen sehen. Die Firma Netscape dagegen hält sich mittlerweile mit Einkünften aus Serviceleistungen im Serverbereich über Wasser.

 

Gründe, warum Unternehmen auf OpenSource Software setzten sollten.

Open Source ist innovativ
Open Source-Projekte sind immer am Puls der Zeit. Sie werden fast ausschließlich in den neuesten Technologien entwickelt. Dadurch sind nicht nur die Praxistauglichkeit und die Nutzbarkeit für die verschiedensten Anwendungsbereiche für diese Technologien gewährleistet, es wird auch ein enormes Know-how im Umgang mit der jeweiligen Technologie aufgebaut und weitergegeben.

Open Source ist flexibel
Fast alle Open Source-Projekte sind objektorientiert und modular aufgebaut. Da der Quellcode zu den Programmen verfügbar ist, können Open Source-Anwendungen leicht an die eigenen Bedürfnisse angepaßt und erweitert werden. Zudem sind viele Open Source-Projekte in Java geschrieben und damit plattformunabhängig.

Open Source ist unabhängig
Open Source-Projekte werden von einer Community getragen und sind daher unabhängig von einzelnen Firmen und deren Interessen.

Open Source ist sicher
Die Quell-Codes der Open Source-Produkte sind allen Entwicklern und Usern frei zugänglich. Daher werden Sicherheitslücken in Open Source Produkten sehr schnell entdeckt und behoben. Weder beabsichtigte "Hintertürchen" noch ungewollte Schwächen bleiben den Augen der Open Source-Gemeinde lange verborgen und werden meist schneller behoben, als dies bei kommerziellen Produkten der Fall ist.

Open Source ist günstig
Open Source Projekte sind meist kostenlos nutzbar, ersparen Ihnen daher Lizenzgebühren. Darauf aufbauende Lösungen sind Eigentum der "Kunden" und bedürfen in der Regel nur eines Hinweises auf die verwendeten Technologien. Die Entwicklungskosten sind geringer, da weniger Zeit benötigt wird, Open Source-Produkte an Ihre spezifischen Anforderungen anzupassen, statt Software komplett neu zu schreiben.

Open Source ist high quality
Open Source-Projekte werden von einem freien Zusammenschluss hochqualifizierter Programmierer entwickelt. Diese Gemeinde kombiniert ihr geballtes Wissen mit ausgereiften Konzepten und innovativer Technologie.

 

 


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